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Nach einer Weisheitszahn-OP: Tipps zu Ernährung und Sport

Bereiten Weisheitszähne Probleme mit Schmerzen durch Entzündungen oder gefährden bei ihrem Durchbruch benachbarte Zähne, ist eine Weisheitszahn-OP mit Extraktion unumgänglich. Diese erfolgt unter lokaler Betäubung – in einzelnen Fällen oder bei Angstpatienten auch mit Sedierung oder Vollnarkose. Auf jeden Fall sollten Patienten die ersten Tage danach bei Ernährung oder Sport ein paar Punkte beachten, damit die entstandene Wunde gut und schnell verheilt. Wenn es um Ihre Weisheitszähne geht, sind wir, Praxisklinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und Oralchirurgie Dr. Dr. Zikarsky & Kollegen in Nürnberg, Ihr erster Ansprechpartner und mit jahrelanger Erfahrung  für Sie da!

Ernährung nach der Weisheitszahn-OP

Unmittelbar nach dem Eingriff – auch bei anhaltender Betäubung – darf Durst bereits wieder mit kühlen oder normal temperierten Getränken in kleinen Schlucken gelöscht werden. Warme Getränke warten besser noch, bis die Taubheit im Gesicht vollständig abgeklungen ist. Generell empfehlen sich nach der OP vor allem stilles oder höchstens kohlensäurearmes Mineralwasser und entzündungslindernde Teesorten wie Kamille, Pfefferminz oder Salbei. Alkohol, Kaffee oder Limonade meiden Patienten idealerweise einige Tage, denn sie wirken durchblutungsfördernd, reizen mit viel Kohlensäure oder hohem Zuckergehalt die Wunde und gefährden damit ihre rasche Heilung.

Für die ersten Mahlzeiten ist jetzt weiche, aber nicht zu heiße Kost in Form von Brei, Püree oder Suppen die beste Wahl. Harte oder scharfe Nahrungsmittel bleiben vorerst tabu, um die Wunde vor Reizungen zu schützen. Außerdem: Nach dem Essen vorsichtig die Zähne putzen und eine antibakterielle Mundspülung nutzen. Wenn ein paar Tage später aus der verheilten Wunde die Fäden gezogen wurden, ist bei der Ernährung dann wieder alles erlaubt.

Zum Sport nach einer Weisheitszahn-OP

Sport oder harte körperliche Arbeit treiben den Blutdruck an, was an der frischen Operationswunde schnell Komplikationen wie Nachblutungen auslöst. Auch etwas später noch kann dadurch ein schmerzhaftes Pochen im Kiefer entstehen. Patienten vermeiden größere Anstrengungen deswegen mindestens eine Woche lang – bei komplizierten, schweren Eingriffen eher zwei Wochen. Der Rat zu längeren Pausen umfasst auch besonders anstrengendere Sportarten oder grundsätzlich das Schwimmen wegen der erhöhten Infektionsgefahr durch Bakterien im Wasser.

Generell gilt: Nach einer Weisheitszahn-OP langsam an körperliche Belastungen herantasten, auf die Reaktionen des Körpers achten und gegebenenfalls die Anstrengung senken oder abbrechen.